Tipps für Start in die Campingsaison 2011

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Mit dem Frühling melden sich auch etwa eine Million Wohnmobil- und Caravanbesitzer zurück auf Deutschlands Straßen. Der ADAC hat eine Liste mit Tipps zusammengestellt, welche jeder Wohnmobil- oder Caravanbesitzer beherzigen sollte, um unbeschwert und gut gerüstet in die neue Camping-Saison zu starten.

Vor der ersten Fahrt sollte eine grundlegende Fahrzeugreinigung anstehen. Wer keine Unterstellmöglichkeit für sein FAhrzeug besitzt, sollte ein besonderes Augenmerk auf eventuelle Schäden am Dach des Fahrzeuges legen. Falls eine Batterie vorhanden ist, sollte man ihre Spannung überprüfen und bei Bedarf nachladen.

Bei Wohnmobilen sind der Ölstand zu überprüfen und die Scheibenwaschanlage zu kontrollieren. Auch auf eventuell fälligen TÜV ist zu achten. Ebenso sollten die elektronischen Anlagen, wie Blinker und Stand- und Bremslicht, auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Wichtig für die Sicherheit des Fahrzeuges ist auch ein optimaler Reifenluftdruck.

Wohnanhänger sollten auf Freigängigkeit von Seilzügen und Auflaufbremse kontrolliert werden. Die Wasseranlage sollte man reinigen und befüllen und ihre Funktoinsfähigkeit testen. Zu guter Letzt kann die Gasanlage wieder mit der Gasflasche verbunden werden und man schaut nach, ob Heizung, Kocher und Boiler wie gewohnt funktionieren.

Der ADAC empfiehlt auch während des laufenden Betriebes ab und an Wohnmobil und Campinganhänger durchzuchecken.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/Bürstner)

Niederländer weiter die stärksten Camper in Deutschland

Auch wenn die Niederländer scheinbar von den Schweden als Campingnation Nummer 1 abgelöst worden sind, so sind unsere Nachbarn nach wie vor die stärksten Camper hierzulande. Wie das Statistische Bundesamt vor dem Start der morgen startenden internationalen Ausstellung „Touristik & Caravaning“ in Leipzig mitteilte, sind von Januar bis August 2009 rund zwei Millionen Übernachtungen von holländischen Gästen auf den deutschen Campingplätzen getätigt worden. Dies entspricht den Angaben des Bundesamtes zufolge 61,9 Prozent aller 3,2 Millionen Campingübernachtungen ausländischer Gäste auf den deutschen Campingplätzen. Dahinter folgen Camper aus Dänemark, der Schweiz, Belgien und Großbritannien, die ein Minus von zwölf Prozent in den ersten acht Monaten zu verzeichnen hatten.