Toyota – der weltweit größte Autobauer – ist nach einer aktuellen Studie der große Verlierer auf dem Autosektor im Jahr 2009. Wie das Handelsblatt aus einer bisher nicht veröffentlichten Studie des Autoexperten Stefan Bratzel zitiert, bricht der Autoabsatz bei den Japanern im Jahr 2009 um mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge ein.
Der Studie „Automotive Performance 2009/2010“ des Professors der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach zufolge sorgt dabei der angeschlagene General Motors Konzern für eine Überraschung. Denn der US Konzern wird der Studie zufolge nur 65.000 Autos weniger verkauft haben als Toyota. Bratzel zufolge hat GM dabei erheblich von der Hilfe der US-Regierung profitiert. So verzeichnet General Motors ein Minus von lediglich 900 000 verkauften Wagen in 2009.
Die US-Amerikaner profitieren dabei genauso wie die Nummer 3 – VW – vom Wachstum in China, wo Toyota keine Absatzerfolge feiern kann. Staatlichen Subventionen in Milliardenhöhe zum Trotz können der Studie zufolge nur drei Autobauer schwarze Zahlen schreiben, wobei vor allem Hyundai herausragt.






























18.11.2009 | 08.20 Uhr
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Erstmals seit 15 Monaten
Toyota schafft Absatzplus
Tokio (Reuters). Erstmals seit 15 Monaten hat der weltgrößte Autobauer Toyota Motor im Oktober seinen Absatz wieder gesteigert. Wie Toyota am Mittwoch mitteilte, verkaufte der japanische Konzern im vergangenen Monat weltweit 640.000 Fahrzeuge und damit fünf Prozent mehr als vor einem Jahr. Während der Absatz auf dem kriselnden US-Markt um 3,5 Prozent gesunken sei, habe er in Japan um 15 Prozent und in China um 45 Prozent zugelegt.