Augen auf beim Ersatzteilekauf

Viele Autofahrer sparen bares Geld und legen selbst Hand an, wenn das Auto wieder streikt oder ein Update der Verschleißteile braucht. Schließlich lassen sich viele, viele Euros sparen, wenn man selbst schraubt – und nicht zwingend zwei linke Hände hat.

Aber nicht nur bei den Montagekosten lässt sich sparen. Auch bei den Teilen lässt sich unter Umständen sparen. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollte man hier allerdings ganz genau hinschauen – und im Zweifel auf Originalteile vom Hersteller vertrauen. Schließlich kennt der Hersteller die verwendeten Teile seines Automobils am besten. Er hat die genauen Maße und kennt seine Fertigungstoleranzen.

Aufpassen lohnt sich übrigens auch bei der Wahl seiner (freien) KFZ-Werkstatt des Vertrauens, die es beim Service und den verwendeten Teilen unter Umständen nicht so genau nehmen könnte. Wie dieser Spot hier unterstreicht…

Virale Werbekampagne für gebrauchtwagen.de

geklautwagen.de

Ein Bentley Continental GT für nicht einmal 5.000 Euro, ein Aston Martin Rapide für sage und schreibe 145 Euro! Wer fährt da noch Corsa, Polo oder Twingo, wenn das erste Auto auch ein Porsche sein kann? Auf geklautwagen.de werden Träume wahr!

Okay, okay, natürlich alles nur ein Fake. Aber ein sehr guter! Bei der vermeintlichen – und dank zweifelhafter Angebote höchst unseriösen – Autobörse „Geklautwagen.de“ handelt es sich um eine virale Kampagne der tatsächlich existierenden Gebrauchtwagenbörse Gebrauchtwagen.de der Sparkasse-Gruppe.

Auf unterhaltsame Art und Weise wird das Genre der Gebrauchtwagenbörsen aufs Korn genommen. Unserer Meinung nach hätte man das Thema jedoch noch tiefgehender spielen können. Als fast schon konkurrenzloses (da komplett abgedrehtes) Beispiel darf hier immer noch die virale Kampagne „Qashqai Car Games“ von Nissan gelten, die quasi eine eigene, völlig sinnbefreite Welt zur Einführung des Qashqai schuf. Zudem gelingt es geklautwagen.de nicht, die Verbindung zur echten Börse auf witzige oder charmante Art und Weise herzustellen oder aufzulösen. Auf der anderen Seite dürfte die Kampagne für eine gewisse Aufmerksamkeit und einige, aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung wichtige Backlinks sorgen.

Und etwas mehr Aufmerksamkeit benötigt die Börse dringend: laut dem Tool „Google-Trends“ sind die beiden größten Player mobile.de und autoscout24.de in kaum erreichbarer Ferne. Schlimmer noch: Google-Trends nach zu urteilen, befindet sich gebrauchtwagen.de aktuell auf seinem absoluten Traffic-Tiefpunkt seit Dezember 2008.

Es kann also nur besser werden…

Aus der Pressemeldung:

Geklautwagen.de ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Die Webseite kokettiert mit vielen Klischees rund um das Thema Gebrauchtwagenkauf im Internet und lockt mit eindeutig zu verführerischen Schnäppchen. Es ist die neue Werbekampagne der Online-Autobörse Gebrauchtwagen.de, die gestern gestartet ist. Wer sich das Portal genauer anschaut, stellt fest, dass hier nicht alles für bare Münze genommen werden kann. Zu guter Letzt bleibt die Erkenntnis: Ehrliche Angebote und das passende Auto für jeden Geldbeutel gibt es auf Gebrauchtwagen.de.