Elektro-SUV von Byton: Chinesische Kampfansage an Tesla

Ein vom ehemaligen BMW-Manager Carsten Breitfeld geleitetes chinesisches Elektroauto-Startup, Byton, hat jetzt auf der CES seine Kampfansage an Tesla präsentiert: Ein Elektro-SUV mit ordentlich Power und langstreckentauglicher Reichweite. Alles über das Elektroauto, das autonomes Fahren auf der zweihöchsten Stufe, also Level 4, ermöglichen soll, bekommt ihr in unseren News.

Die chinesischen Newcomer von Byton haben jetzt auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas (bis 12. Januar) ein seriennahes Konzeptfahrzeug vorgestellt. Der Elektro-SUV kann getrost als Kampfansage an Tesla gewertet werden, denn es vereint ziemlich viele Attribute, die auch auf die E-Autos vom Tech-Unternehmen aus Kalifornien zutreffen: leistungsstarker Antrieb, praxistaugliche Reichweite und modernste Technologien.

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Noch befindet sich die erste Baureihe des chinesischen Start-Ups im Konzeptstadium, es soll aber „fast produktionsreif“ sein. 2019 soll das Serienmodell dann auf den Markt kommen. Den vollelektrischen Premium-SUV soll es vorerst in zwei verschiedenen Ausführungen geben: Einmal mit einem strom-betriebenen Heckmotor mit 200 kW (272 PS) Leistung oder dann als Allrad-Fahrzeug mit je einem E-Motor vorne und hinten mit insgesamt 350 kW (476 PS).

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Beim Akku der Basisversion soll es sich um eine 71-kWh-Batterie handeln, die Strom für zirka 400 Kilometer Reichweite bereitstellen soll. Das reicht bei der Allrad-Version mit zwei Elektromotoren natürlich nicht und so liefert hier ein 95-kWh-Speicher den Strom, der dann für rund 520 Kilometer reichen soll. Dank Schnellladung sollen nach 30 Minuten an der entsprechenden Schnellladestation rund 80 % der Akkukapazität wieder aufgeladen werden können.

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Dank diverser Kameras, Sensoren, Radare und Laser soll das Byton-Erstlingswerk Autonomes Fahren auf der zweithöchsten Stufe, Level 4, ermöglichen. Das Armaturenbrett besteht eigentlich ausschließlich aus einem fast über die volle Wagenbreite (125 cm x 25 cm) reichenden Display, das mit weiteren Displays eine „Shared Experience“-Einheit bildet. Der Grundpreis für das elektrische Edel-SUV wird vom Start-Up mit umgerechnet knapp 37.500 Euro angegeben.

Bilder: © Byton

Kommentare

  1. Christian meint:

    Für ca. 38.000 sieht der gar nicht so schlecht aus. Die Fertigungsqualität wäre sehr interessant, ich traue denen schon vernünftige Qualität zu. Um eine Chance auf dem Deutschen Markt zu haben sollten die nicht zu spät kommen, ich denke ab 2020 werden sich bereit viele Marken um die Kunden tummeln.

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