Vollvernetzte Elektrostudie Renault Symbioz: Ab 2023 auch autonom unterwegs

Auf der IAA in Frankfurt wurde die vollvernetzte Elektrostudie Renault Symbioz das erste Mal vorgestellt. Jetzt ist daraus schon ein fahrfähiger Prototyp gereift, der ab 2023 auch autonom, und zwar im höchsten Level 4, unterwegs sein soll. Damit übernimmt das Fahrzeug die Kontrolle und die Fahrt für die Insassen soll so angenehm wie nur möglich gestaltet werden.

Die Franzosen steigen gleich hoch ein und wollen, dass ihre vollvernetzte Elektrostudie Renault Symbioz ab 2023 auch autonom unterwegs sein kann und zwar auf dem Level 4. Mathieu Lips, Projektleiter der Studie Symbioz, sagte dazu: „Wir wollen ab 2023 mit Fahrzeugen auf dem Level 4 ohne Emissionen, voll vernetzt und automatisiert am Verkehr teilnehmen.“ Auf einigen wenigen Strecken in Frankreich ist das jetzt bereits schon möglich.

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Gleich 36 Radar-, Lidar-, Kamerasystemen und Sensoren sollen die Fahrzeugumgebung überwachen, so dass die 4,92 Meter lange Limousine selbstständig und autonom am Straßenverkehr teilnehmen kann. Trotz Leichtbauweise bringt das Fahrzeug noch 2,2 Tonnen auf die Waage, die sich aber spielend leicht per Smartphone an den gewünschten Abfahrtsort navigieren lassen. Das hohe Gewicht resultiert vor allem aus der 500 Kilogramm schweren Batterie, die zwischen den Achsen montiert ist.

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Je nach gewähltem Fahrmodus können von den beiden an der Hinterachse angeflanschten Elektromotoren zwischen 490 und 680 PS aufgebracht werden. Beim Drehmoment sind maximal 660 Nm drin und die Studie beschleunigt aus dem Stand auf 100 km/h in nur sechs Sekunden. Laut amp denken die Entwickler darüber nach, an jedem Rad einen Elektromotor zu installieren. Ohnehin ist ein Allradantrieb in Planung.

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Für das autonome Fahren stehen drei verschiedene Modi zur Verfügung: Im Classic- und Dynamic-Modus hat der Fahrer noch selbst die Kontrolle über alle Funktionen, im optional zu wählenden AD-Modus (Autonmous Driving) gibt der Fahrer die Verantwortung an den Wagen ab und kann sich zurücklehnen. Damit dann die Unterhaltung mit dem Beifahrer leichter fällt, lassen sich die Sitze ein wenig drehen. Wer will, kann sich dank dem geplanten OnBoard-Wifi mit Mobilfunkstandard G5 dann auch Filme in HD-Qualität auf den von LG stammenden Monitoren während der Fahrt anschauen.

Bilder: © Renault

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