Tesla Model D: 250 km/h rein elektrisch

Tesla-Model-D_2014_01Die Amerikaner um Firmenboss Elon Musk haben jetzt die ersten technischen Daten zum neuen Tesla Model D verraten. Der Wagen ist zwar nur eine weitere Ausbaustufe von Teslas Model S und kein völlig neu entwickeltes Gefährt, aber anstatt nur 210 km/h schafft es dieses Gefährt nach Angaben der Entwickler auf satte 250 km/h – und das mal eben rein elektrisch. Für Sicherheit werden die neuen Assistenzsysteme sorgen und den Vortrieb wird der Allradantrieb sicher optimieren. In diesem Artikel bekommt ihr alle bislang bekannten Fakten zum Elektroracer.

Bei Tesla wird es bald noch sportlicher: Der Elektrorenner Model S bekommt Nachwuchs – den Tesla Model D. Der ist eine neue Entwicklungsstufe des S-Modells und bringt es dank zweier Elektromotoren auf satte 250 km/h. Das dürfte die deutschen Hersteller schneller Schlitten aufhorchen lassen, denn sie hatten bislang ein Gentlemen’s Agreement, das besagt, dass ihre Fahrzeuge nicht schneller als 250 Sachen fahren. Nun dringt ausgerechnet ein amerikanisches Elektroauto in diese Regionen vor.

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Möglich machen das eben die zwei Motoren, von denen jeder eine Achse antreiben wird. Die 515 KW (700 PS) verteilen sich auf 165 kW für den Front- und 350 kW für den Heckmotor. Damit soll der Wagen laut dem Magazin „Focus“ in nur 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten. Das würde reichen, um einem Porsche 911 GT3 gefährlich zu werden. Die Reichweite soll trotz der hohen Leistung für 460 km rein elektrischen Fahrspaß reichen. Natürlich nur, wenn man konstant mit 105 km/h unterwegs ist und nicht ständig 250 Sachen draufhat. Dann dürfte schon viel früher Schluss sein mit dem Vergnügen.

Bilder: © Tesla

Kommentare

  1. Udo Wollenhaupt meint:

    Die Reichweiten von Automobilen werden natürlich nur erreicht, wenn man frau NEFZ-Standard fährt. Auch bei einem Benziner und ständig 250km/h ist nach ca. 300km Fahrstrecke der Tank leer. Vorausgesetzt man findet eine solche Straße wo auch so gefahren werden kann. Schreibt das einmal ehrlich so auch den Lesern. Eines ist auf jeden Fall sicher, mit so wenig geladener Energie kann nur ein Elektromotor weit fahren. Bei Verbrennungsmotoren wird schließlich das mehrfache an Energie gespeichert. In einem Kilogramm Benzin, Diesel, oder auch Spiritus (Sprit) stecken immerhin 10kW Energie drin. Heutige Kfz haben davon immerhin ca. 50- bis 100 l im Tank. Damit käme ein Elektro-Auto locker über 2.000km weit. Außerdem, hat schon jemand Äpfel mit Birnen verglichen? Wobei der Vergleich einfacher ist als der zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor. Elektromotoren haben den Vorteil, das sie unabhängig vom Lastanteil wirkungsgradmäßig immer um ein Mehrfaches besser sind als ein Verbrennungsmotor. Ein Verbrennungsmotor ist von der Energieumsetzung her eine Krücke. Ach ja, warum rechnet ihr immer noch kW in die museale Angabe PS um? Ich empfehle hier einmal das Buch „Der Autogrimm“ zu lesen, erhältlich im Buchhandel unter ISBN 978-3-8495-7977- oder bei Amazon. Steht ne Menge Wissenswertes drin, auch für Motorjournalisten. Mercedes hat ein Elektroauto mit eignem Kraftwerk und 1.000 km Reichweite. Das Kraftwerk ist eine Brennstoffzelle.

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