Toyota i-Road: Mit dem Dreirad durch Grenoble

Toyota_i-Road_2014_01Ab 01. Oktober 2014 rollen 35 Toyota i-Road über die Straßen von Grenoble in Frankreich. Das kleine Dreirad soll bis zu 45 km/h schaffen und bis zu 50 Kilometer rein elektrisch angetrieben fahren können. Die Japaner stellen die Fahrzeuge im Rahmen des neuen Carsharing-Services „Cité lib by Ha:mo“ in der französischen Metropolregion Grenoble-Alpes zur Verfügung. Was das kleine Elektro-Gefährt für den Stadtverkehr so interessant macht, erklären wir euch in diesem Artikel.

Zwei jeweils 3 PS starke Elektromotoren an den Vorderrädern treiben den Toyota i-Road an. Damit schafft es der Zweisitzer, bei dem die Sitze hintereinander angeordnet sind, bis auf 45 km/h. Das ist nicht gerade viel. Damit wird man im Stadtverkehr von Grenoble sicher auch von dem einen oder anderen Motorroller überholt werden, aber in diesem Feldversuch, der im Rahmen eines Carsharing-Projektes in der französischen Metropolregion ab 01. Oktober stattfinden soll, geht es ja auch nicht um neue Geschwindigkeitsrekorde.

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Jacques Wiart, stellvertretender Bürgermeister für städtischen Verkehr von Grenoble sagte über die Ziele, die man mit diesem Dreirad-Projekt verfolgt: „Cité lib by Ha:mo setzt diese Tradition fort: Wir entwickeln eine neue saubere Mobilitätslösung für die Stadt, die das Radfahren und öffentliche Verkehrsmittel perfekt ergänzt.“ Insgesamt stellt der japanische Autobauer der Stadt in den französischen Alpen für drei Jahre 70 Elektroautos zur Verfügung: 35 i-Road und 35 COMS.

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Das kleine Dreirad, das dank jeder Menge Kunststoff nur 300 kg wiegt, wird vorn angetrieben und mit dem Hinterrad gelenkt. Damit will man die Wendigkeit eines Rollers mit dem Komfort eines geschlossenen Pkw verbinden. Das mit der Wendigkeit dürfte bei nur drei Metern Wendekreis sicher gut gelingen. Auch die sich mit einer elektrischen Mechanik gegen die Fliehkraft zur Seite neigenden Vorderräder dürften zum Roller-Fahrgefühl beitragen. Beim Komfort wird der Fahrer allerdings schon einige Abstriche machen müssen.

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Wie bei den meisten Carsharing-Angeboten wird auch hier der Preis in Abhängigkeit von der Mietdauer berechnet. Die ersten fünfzehn Minuten kosten drei Euro, jede weitere Viertelstunde einen Euro zusätzlich. Zwei Stunden kosten elf Euro, vier Stunden 19 Euro. Für Inhaber von Jahreskarten für die örtlichen Verkehrsbetriebe gibt es ermäßigte Tarife. Das Gute: Abhol- und Abstellort müssen nicht identisch sein, so dass der Mieter dieses Dreirad noch flexibler nutzen kann. Ob es allerdings eine Serienversion der bislang 45 gefertigten Toyota i-Road geben wird, dürfte wohl stark vom Preis abhängen, zu dem man dieses Gefährt fertigen und dann verkaufen kann. Wenn dieses Elektroauto auch für den Privatnutzer attraktiv sein soll, so sollte man es schon für viel weniger als 10.000 Euro anbieten können.

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Bilder: © Toyota

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