Studie Einfach Zuhause laden?! untersucht private Ladeinfrastruktur

Renault-Zoe_2013_01 Bis 2020 steht die Elektromobilität nach dem Willen der Bundesregierung vor einem enormen Aufschwung. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen schon eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein und um diese schnell und dezentral mit Strom zu versorgen, sollen in ganz Deutschland 950.000 Ladepunkte geschaffen werden. Die Studie Einfach Zuhause laden?! hat dazu jetzt vorab die private Ladeinfrastruktur untersucht. Wir erläutern euch hier die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung.

Das Thema Elektromobilität soll weiter Aufschwung erhalten und sich vor allem in den Ballungszentren festsetzen, doch gerade hier gibt es vorwiegend in Mehrfamilienhäusern große Probleme. Stellt sich hier ein Miteigentümer oder ein Vermieter quer, wird so schnell nichts aus der Vision des Ladens des Elektroautos in der eigenen Tiefgarage. Von den 950.000 neu zu schaffenden Ladepunkten für Elektroautos sollen rund 800.000 im privaten oder gewerblichen Umfeld angesiedelt werden. So sieht es der zweite Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) vor, aber genau hier dürfte sich eben auch das schon beschriebene Problem besonders deutlich auswirken.

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Erfreuliches Ergebnis der Studie: Rund 70 % der fast 1.000 Befragten können sich vorstellen, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Bewohner eines Einfamilienhauses oder einer Doppelhaushälfte sind dazu eher bereit als Menschen, die in einem Mehrfamilienhaus leben. Früher oder später wollen sich 60 % der zukünftigen Eigentümer eines neuen Elektroautos dann auch eine eigene Ladestation einrichten. Bei den Bewohnern von Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften waren 80 Prozent der Studienteilnehmer zu diesem Schritt bereit, während es bei den Bewohnern von Mehrfamilienhäusern nur 40 % waren. Wichtig ist für viele aktive oder angehende Nutzer einer solchen Ladestation, dass diese möglichst einfach zu installieren und zu bedienen ist. Die intelligente Wallbox wird also eher nicht nachgefragt.

Bilder: © Renault

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