Gumpert RG Nathalie: Batteriesportler mit Methanol-Brennstoffzelle

Da Elektroautos gerade bei hoher Belastung immer noch eine zu geringe Reichweite haben, sind Hybridfahrzeuge für viele Hersteller derzeit noch das Mittel der Wahl, um Emissionen zu senken und gleichzeitig die Reichweite zu erhöhen. Die Ingenieure aus Ingolstadt haben sich für ihr neuestes Konzeptfahrzeug, den Gumpert RG Nathalie, eine ganz besondere Lösung einfallen lassen: Ein Batteriesportler mit Methanol-Brennstoffzelle. Im Ergebnis steht ein rund 500.000 Euro teurer Supersportwagen mit bis zu 600 PS, der eine Reichweite von gut 1.200 Kilometern ermöglichen soll.

Dank eines Gitterrohrrahmens und einer Karosse aus CFK will das Entwickler-Team um Roland Gumpert das Gewicht vom neuen Concept Car Gumpert RG Nathalie, einem Batteriesportler mit Methanol-Brennstoffzelle, auf unter 1.600 Kilogramm halten. Und das, obwohl eine 70-kWh-Batterie mit an Bord ist, die alleine schon 450 Kilogramm wiegt. Aber dank einer Leistung von rund 600 PS soll das Fahrzeug den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,5 Sekunden erledigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h erreichen können. Bei solch rasanter Fahrweise soll die Reichweite immerhin noch bei 850 Kilometern liegen, während bei gemäßigter Gangart bis zu 1.200 Kilometern drin sein sollen.

Gumpert RG Nathalie_2019_01

Aber wie kommt es nun zu einer solch großen Reichweite? Die Batterie wird sowohl während der Fahrt als auch im Stand permanent geladen. Der Strom dafür wird von einer Brennstoffzelle erzeugt. Dabei ist der Wirkungsgrad der chemischen Reaktion sehr hoch. Liegt er beim konventionellen Verbrennungsmotor bei nur 25 %, so sind es bei der Methanol-Powercell, die das dänische Unternehmen Serenergy liefert, satte 45 %.

Eine erste Testfahrt auf dem Nürburgring gab es auch schon, bei der die tschechische Rennfahrerin Gabriela Jílková Gäste über die legendäre Rennstrecke fuhr. Aber leider noch mit angezogener Handbremse, denn weil der Kühlkreislauf noch nicht angeschlossen war, konnte die 23-Jährige das Fahrzeug nur mit halber Kraft über die Strecke fahren. Aber schon das hat gereicht, um die Reifen quietschen zu lassen. Ende 2019 sollen dann die ersten Fahrzeuge an die Kunden geliefert werden. Im Plan sind vorerst 500 Fahrzeuge vorgesehen, die dann über mehrere Jahre verteilt gefertigt werden sollen.

Bilder: © Gumpert Aiways Automobile GmbH

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