Mercedes S-Klasse Coupé und Cabriolet: Auffrischung für die Zweitürer

Für die Zweitürer Mercedes S-Klasse Coupé und Cabriolet gibt es jetzt zur IAA 2017 eine Auffrischung. Nach der Limousine werden damit auch die Zweitür-Derivate bei der Ausstattung, den Motoren, der Connectivity und den AMG-Versionen angepasst. Alle News dazu gibt es für euch in unseren News.

Zum Herbst 2017 gibt es nun auch für die Zweitürer Mercedes S-Klasse Coupé und Cabriolet eine Auffrischung. Größere Lufteinlässe, verchromte Splitter sowie der überarbeitete Kühlergrill sorgen an der Front für frischen Wind. An der Seite fallen die überarbeiteten Schweller auf und am Heck sind die verchromten Doppelauspuffenden und die OLED-Rückleuchten neu.

Mercedes-Benz S-Klasse Cabriolet_2017_01

Die bislang nur optional zu bestellenden LED-Multibeam-Scheinwerfer werden nun serienmäßig verbaut und für den AMG gibt es den Panamericana-Kühlergrill mit 14 Längsstreben. Viel getan hat sich auch bei den Assistenzsystemen, bei denen natürlich Viele von der Limousine übernommen werden. Beispielsweise verfügt nun der Abstandstempomat Distronic künftig über eine „Automatik“, die das Tempo an Streckenprofil (Kurven, Kreisverkehre oder Abbiegungen) und Geschwindigkeitsbegrenzungen automatisch anpasst. Zudem übernimmt das System viele Daten aus Karten- und Navidaten. Auch das (optionale) aktive Fahrwerk Magic Body Control wurde überarbeitet und eine neue Stereokamera soll die fahrwerkseitige Anpassung bis zu einer Geschwindigkeit von 180 km/h verbessern. Natürlich ist im S-Coupé und S-Cabrio ein Luftfahrwerk Serie. Auch das Einparken wird durch den Remote-Park-Assistenten, der ein selbstständiges Ein- und Ausparken und die Bedienung von außen via Smartphone ermöglicht, leichter.

Mercedes-Benz S-Klasse Cabriolet_2017_02

Im Cockpit fallen die nunmehr zwei großen 12,3-Zoll-Displays, die sich unter einem Deckglas zum Widescreen-Cockpit vereinen, auf. Auch die Bedienflächen am Lenkrad reagieren nun berührungsempfindlich und eine sogenannte Energizing-Komfortsteuerung, die per Tastendruck oder Sprachbefehl gleichzeitig für Klimatisierung, Ambientelicht, Beduftung, Musik und Sitzmassage sorgt, ist ebenfalls mit an Bord. Für das Smartphone gibt es neben der induktiven Ladeschale auch alle aktuellen Datenübertragungs-Standards wie Android Auto oder Apple Carplay.

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Unter der Haube wurden teilweise neue Motoren eingeführt: Anstatt dem bisherigen 5,5-Liter-V8 gibt es im S 63 AMG jetzt einen 4,0-Liter-V8 mit 612 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment. Dennoch sprintet der kleinere AMG nun dank Allrad in nur 3,5 Sekunden statt bisher 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Beim S 65 AMG bleibt man beim 630 PS starken V12. Anstatt der bisherigen 455 PS beim S 500 (4,7-Liter-V8) wird es zukünftig 469 PS aus dem 4,0-Liter-V8 im S 560 geben. Und beim Coupé heißt der immer noch 367 PS starke V6 künftig S 450 statt wie bisher S 400. Die Preise wird es dann wohl erst zur Premiere auf der diesjährigen IAA geben. Sie dürften auf Grund der etwas umfangreicheren Serienausstattung von derzeit knapp über 100.000 Euro für das Coupé sowie mindestens 140.000 Euro für das Cabrio leicht ansteigen.

Bilder: © Daimler AG

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