Tokyo Motor Show: Honda NSX (2016)

Nachdem es von Honda in den vergangenen Jahren allenfalls Studien zu sehen gab, die auf den neuen NSX hindeuteten, ist es nun endlich soweit. Die erste Version wurde von 1990 bis 2005 gebaut und mauserte sich mit dem V6-Motor, einem Fahrgestell aus Aluminium, elektronisch gesteuerten Drosselklappen und Titan-Pleuel schnell zur Legende.

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New Sport Experience – das verbirgt sich hinter dem Kürzel NSX und soll ein alltagstauglicher Sportwagen sein, mit dem man sich sowohl gegen einen Porsche 911 messen als auch gemütlich durch den Stadtverkehr cruisen kann. Das steife Chassis besteht nach wie vor aus Aluminium und sehr festem Stahl. Hinzu kommen variable Dämpfer und eine ausgefeilte Aerodynamik. Im Inneren finden sich bequeme Sportsitze und sauber verarbeitetes Leder. Das beißt sich ein wenig mit den Chrom-Imitat-Elementen um der Mittelkonsole und an den Türen.

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Für den Antrieb sorgen insgesamt drei Elektromotoren, von denen zwei mit jeweils 36 PS Leistung an der Vorderachse liegen und einer mit 47 PS hinten platziert ist. Letzterer fusioniert mit einem Bi-Turbo-Verbrennungsmotor. Damit erreicht der neue Honda NSX eine Systemleistung von insgesamt 573 PS, die man mit der hauseigenen Neungang-Doppelkupplung verwaltet. Mit der Batterie kommt man rein elektrisch bis zu 90 km/h und zwei Kilometer weit, dann mischt sich der V6-Aluminium-Twin-Turbo ein. In weniger als 4 Sekunden ist man aus dem Stand bei 100 km/h. Der 1725-Kilogramm-Bolide kann eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h erreichen.

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Das Handling und die Kurvenlage soll laut den ersten Testberichten auch bei hohem Tempo recht stabil und entspannt sein. Dem NSX wurden vorn 245er auf 19-Zoll und hinten 305er 20-Zoll-Räder verpasst. Dem Fahrer stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: Quiet (rein elektrisch), Sport, Sport + und Track. In den Sportmodi straffen sich beispielsweise die Dämpfer und die Lenkung wird direkter, doch die Regelung der Fahrdynamik spürt man selbst im Track-Modus. Per Knopfdruck lässt sich diese aber ausschalten. Zur Not kann man sich schließlich noch auf die Carbon-Keramik-Bremsen verlassen.

Erst im Sommer nächsten Jahres werden die ersten NSX der neuen Generation den europäischen Kontinent heimsuchen. Den Preis von schätzungsweise 160.000 Euro können sich die Interessenten ja schonmal ansparen.

Bilder: © Honda

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