Test: Honda CR-Z

Aus der Typenbezeichnung des CR-Z geht nicht zwangsläufig hervor, dass der Honda sowohl mit einem 1,5-Liter-Benzinmotor als auch mit einem zusätzlichen Elektroantrieb ausgerüstet ist. Wer es allerdings im Fahrbetrieb nicht bemerkt hat, der wird sich spätestens an der nächsten Tankstelle wundern. Denn der Honda kommt laut Werksangabe mit 5,0 Litern auf 100 Kilometern aus. Das ist für einen Sportwagen ein äußerst respektabler Wert.


Ist die Bezeichnung Sportwagen angemessen?

Das äußere Erscheinungsbild lässt durchaus vermuten, dass der CR-Z ein wenig mehr Pferde unter der Haube laufen hat, als dies tatsächlich der Fall ist. Die Kombination Benzinmotor plus Elektroantrieb sorgt beim CR-Z für eine Gesamtleistung von 124 PS. Schon bei geringen Drehzahlen bekommt man einiges an Kraft zu spüren. Wer jedoch mit CR-Z ein richtig Spaß haben möchte, der muss den Zeiger des Drehzahlmessers im Bereich von 4000 und 5000 Touren halten. Die volle Power steht dann erst bei 6000 U/min zur Verfügung. Wer allerdings in dieser Sphäre dauerhaft fährt, nimmt die störende Geräuschkulisse des Motors in Kauf.

Sind die Werksangaben auch im Test zu erreichen?

Honda stellt Beschleunigungswerte von 9,9 Sekunden für die 100 km/h in Aussicht und in den Prospekten ist die Höchstgeschwindigkeit mit 200 km/h angegeben. Im Test konnten diese Versprechungen gehalten werden. Nur beim Verbrauch war es nicht möglich, die 5-Liter-Marke zu schaffen. Der Honda CR-Z pendelte sich bei ca. 6,5 Litern auf 100 Kilometer ein. Dies ist allerdings auch der Verlockung geschuldet, dass man den kleinen Sportler gern in höheren Drehzahlregionen fährt, damit er seinem äußerlichen Image gerecht wird. Wer den Wagen extrem sparsam fahren möchte, der muss hinsichtlich der Sportlichkeit deutliche Abstriche hinnehmen.

Der CR-Z bietet drei Fahrmodi an

Normal, Eco und Sport heißen die Programme, die man als Fahrer des Hondas wählen kann. Diese Einstellungen wirken sich unmittelbar auf den Kraftstoffverbrauch aus.

Bezüglich der Umweltfreundlichkeit kann der Honda allerdings punkten. Mit einem CO2 Ausstoß von weniger als 120 Gramm/Kilometer liegt er schon in unmittelbarer Nähe zu einem grünen Auto. Auch der Anschaffungspreis von unter 22.000 Euro dürfte für manchen Interessenten reizvoll sein. Für das Geld bekommt man eine Menge Auto. Vor allem 2 Personen können mit dem CR-Z sogar in den Urlaub fahren. Für eine ganze Familie ist der Kofferraum mit 225 Litern eher zu klein.

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Honda

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