Jaguar F-Pace: Erster SUV von der Insel mit bis zu 380 PS

Jaguar F-Pace_2016_01Bislang machten sich die Engländer in ihrer langen Geschichte ja immer einen Namen mit starken Sportwagen. Flach und oft nur als Zweisitzer ausgeführt, aber keineswegs etwas für Ausritte ins etwas gröbere Gelände gedacht. Mit dem Jaguar F-Pace meint man nun so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau geschaffen zu haben: Stark, mit ausreichend Platz für die gesamte Familie und ungemein praktisch. In der S-Variante leistet die englische Großkatze bis zu 380 PS. Zum Vergleich: Ein Porsche Cayenne S bringt es auf 420 PS. Allerdings ist der dann auch knapp 10.000 Euro teurer als der SUV von der Insel.

Das Top-Modell des Jaguar F-Pace presst aus seinem 3,0-Liter-V6-Kompressor satte 380 PS und bringt 450 Nm auf die Achtgang-Automatik, welche die Kraft auf alle vier Räder verteilt. Nach nur 5,5 Sekunden durchbricht man die 100 km/h-Schallmauer und erst bei 250 km/h ist Schluss. Mit seinen ab Werk angegebenen 8,9 Litern auf 100 Kilometern ist das Aggregat kein Sparwunder, aber für ein Auto in dieser Größe und mit dieser Leistung kann das dennoch als durchaus akzeptabler Wert verbucht werden.

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Wem die Top-Variante zu stark, zu teuer oder zu protzig ist, der kann noch zwischen drei weiteren Motorversionen wählen: Die Basismotorisierung bildet der F-Pace 20d, in dem ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 180 PS arbeitet. Mit dieser Motorisierung ist Allrad nicht unbedingt Pflicht – es kann auch nur ein normaler Hinterradantrieb geordert werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich eine 6-Gang-Handschaltung einbauen zu lassen. Pflicht ist der Allradantrieb hingegen beim F-Pace 30d AWD, einem 3,0-Liter-V6-Diesel mit 300 PS sowie beim F-Pace 35t AWD, einem 3,0-Liter-V6-Benziner mit 340-Turbo-PS.

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Beim Kofferraumvolumen geben die Engländer mindestens 650 Liter an. Das wäre genau so viel wie beim längeren und teureren BMW X5. Die hinteren Lehnen lassen sich komfortabel per Knopfdruck umlegen, so dass erst bei 1.740 Litern Kofferraumvolumen das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Für noch mehr Komfort sorgen der Regensensor, eine Zweizonen-Klimaautomatik, der Jaguar Smart Key mit Keyless Start, ein Multifunktions-Lederlenkrad und ein Valet-Modus. Bei den Assistenzsystemen hat man eine Berganfahrhilfe, Torque Vectoring, den autonomen Notfall-Bremsassistent, den Spurverlassenswarner und eine hintere Einparkhilfe verbaut. Der Hersteller bietet den F-Pace in den Ausstattungsvarianten Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und S sowie als limitierte First Edition an. Die Preise zur morgigen Markteinführung starten bei 42.390 Euro.

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Bilder: © Jaguar

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