Opel Insignia Country Tourer: Mit Allrad auch abseits der Straße

Opel-Insignia-Country-Tourer-2013_01 Das ist das Auto für alle Salonlöwen, die auch gerne mal abseits der Straße wildern. Opel bringt mit dem Insignia Country Tourer einen kernigen Kombi heraus, mit dem man dank Allrad auch mal einen Ausritt ins Gelände wagen kann. Den Offroad-Opel gibt’s zum ersten Mal auf der IAA im September 2013 in Frankfurt zu bestaunen. Die Preisliste für den geländegängigen Rüsselsheimer dürfte wohl so bei rund 37.000 Euro starten.



Mit dem Insignia Country Tourer bringt Opel ein Auto heraus, das auf der Autobahn schnell gleiten und abseits des Asphalts auch mal ein paar Bodenwellen wegstecken kann. Ein Auto also für die Outdoor-Familie oder den Landmaschinen-Vertreter, der, um seine Kundschaft zu erreichen, auch mal über Stock und Stein fahren muss. Dieses Konzept hatten vor den Autobauern aus Hessen auch schon ein bajuwarischer Autokonzern mit dem Audi Allroad oder die Niedersachsen mit dem Passat Alltrack für sich entdeckt. In diesem Segment scheinen die krisengeschüttelten Opelaner nun Erfolg zu wittern und bringen ab Herbst einen Kombi, der nicht nur durch seine Offroad-Optik suggerieren soll, er könnte ins Gelände, sondern der es dank Allrad und Differenzialsperre dann eben technisch auch wirklich kann. Hier hat man keinen zarten Salon-Kombi auf die Räder gestellt, sondern einen kernigen Typen der mit angedeutetem Unterfahrschutz vorn und hinten und markanten Front-, Seiten- und Radhausverkleidungen so richtig Lust auf Abenteuer macht. Der Country Tourer schwebt rund zwei Zentimeter höher über dem Asphalt, als seine biederen Straßen-Kollegen.

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Für Vortrieb sorgen drei kräftige Turbo-Motoren, die schon im gewöhnlichen Kombi und der Limousine eingesetzt werden. Der 2,0 Liter-Top-Benziner bringt es auf 250 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Damit garantiert der SIDI Turbo (SIDI = Spark Ignition Direct Injection) einen bärenstarken Antritt. Bei den Dieselmotoren stehen gleich zwei 2,0 Liter-Modelle zur Auswahl: der Turbo mit 163 PS (350 Nm) und der BiTurbo mit 195 PS (400 Nm). Den Benziner und den etwas schwächeren Diesel kann man entweder mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit einer Sechsstufen-Automatik schalten. Beim 195 PS-Diesel muss man automatisch zur Sechsstufen-Automatik greifen. Elektronisch gesteuert wird die Kraft dann auf alle vier Räder übertragen. Das Drehmoment wird hier stufenlos zwischen 0 und 100 Prozent zwischen den Vorder- und den Hinterrädern verteilt. Die Drehmoment-Verteilung zwischen den beiden Hinterrädern übernimmt das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial (eLSD = electronically controlled Limited Slip Differential). Auch wenn die offiziellen Preise erst zum Marktstart bekannt gegeben werden, kann man wohl davon ausgehen, dass sich Opel die zusätzlichen Offroad-Features auch etwas besser bezahlen lässt. So startet der kleine Diesel beim „normalen“ Kombi bei 35.700 Euro. Somit könnte der Einstiegspreis für den Geländekombi bei etwa 37.000 Euro liegen.

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©GM Company

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