Die D-Box ist noch aus frühen Jahren des PayTV ein Begriff. Hier geht es jedoch um die kanadische Firma d-box. Rennen auf dem PC oder auf der Konsole zu fahren hat gegenüber der Realität einen gewaltigen Vorteil. Die Grundausstattung ist günstiger und die laufenden Kosten ebenfalls, der CO2 Ausstoss ist deutlich geringer und Schäden durch die Kaltverformung an der Leitplanke lassen sich in Sekunden vollständig reparieren. Ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass eine Simulation besser ist als die Realität, auch wenn es viele Spiele gibt, die technisch gut oder sogar sehr gut umgesetzt sind. Auf den Konsolen seien da Forza Motorsport 2 und Gran Turismo 4 erwähnt (Gran Turismo 5 ist wohl der am sehnsüchtigsten erwartete Titel auf der Playstation 3). Jetzt muss natürlich ein großes “aber” kommen. Man sieht zwar die Rennaction, aber man spürt sie nicht.
Und genau das Schütteln und Rütteln macht (neben einer gewissen Todesangst) das Fahren auf Rennstrecken so interessant. Es ist ein Ganzkörpererlebnis. Und einen interessanten Ansatz bietet hier die bereits erwähnte Firma d-box. Denn diese hat den Simulationsrennsitz GP PRO-200 RC im Programm. Eine kompakte Einheit bestehend aus Rennsitz, Lenkrad, Pedalen, Aufnahmen für Lautsprecher und Tastatur. Diese Einheit steht auf 3 Hochleistungs-Bewegungsaktoren (Ein Tisch mit 3 Beinen wackelt ja nie), die in Echtzeit die auf dem Bildschirm dargestellten Manöver umsetzen sollen.

Via USB wird die Steuereinheit an den Rechner angeschlossen und übernimmt dann das Kommando. Die Bewegungsaktoren können so schnell reagieren, dass Beschleunigungen bis 2g erzeugt werden können.
Kompetenz in diesem Bereich hat sich d-box schon durch das Produkt Motion FX erarbeitet, ein “Fernsehsesselrüttelsystem”, das die passenden Bewegungen für über 700 Filme parat hat. Bei “The Straight Story – Eine wahre Geschichte“, in dem ein alter Mann mit seinem Rasenmäher durch Amerika fährt, vielleicht nicht ganz so spektakulär, aber bei Actionfilmen dürfte das einen zusätzlichen Reiz bieten.
Aber der Worte genug, auf der Seite von d-box kann man sich ein Video ansehen, wie das System auf der Consumer Electronics Show 2007 in Las Vegas (CES) Anklang beim Publikum fand:
Link zum Video CES 2007: http://www.d-box.com/video/CES2007.html
Zur Zeit werden die Spiele rFactor (DVD-ROM) und Lunar Racing Championship untersützt. Weitere sollen folgen.
Ich kann es gar nicht erwarten, den Sitz zum ersten Mal auszuprobieren. Der Kontakt zum Hersteller ist schon hergestellt, ich hoffe in Kürze mehr Infos liefern und auch einen Preis nennen zu können.
Update: Preis ca. 15.000 Dollar.
[Bilder: d-box]



















Hallo und herzlich willkommen auf dem Automobil-Blog! Mein Name ist Björn Gutmann und ich blogge seit 2006 mit einem kleinen aber feinen Team über alle News aus der Automobilindustrie.










Hallo, ich habe eine technische Frage zu diesem ausgezeichneten Artikel: Was bedeutet 2g in dem Satz, “Die Bewegungsaktoren können so schnell reagieren, dass Beschleunigungen bis 2g erzeugt werden können.”, konkret in der Simulation? – Ich wünsche dem Redaktionsteam viel Erfolg und gutes Gelingen, bin auf weitere Artikel gespannt. Viele Grüsse, Karin Happek
Sehr, sehr geil sieht das Ding aus. Aber wenn man mit dem Ding ein paar Stündchen fährt, braucht man sicher erstmal Erhohlung.
Das scheint richtig Spaß zu machen. Wenn man sich mal die Videos anschaut, nicht nur für die Rennsitze, sondern auch für die Heimkino-Anwendung. Das scheint wirklich den letzten Kitzel zu geben.