[inspic=383,left,,thumb]Nach Informationen von auto-motor-und-sport.de wird das billigste Auto der Welt, das 1.700-Euro-Billig-Auto des indischen Herstellers Tata, bereits Ende 2008 auf den Markt kommen. Ein Protoyp von dem 30 PS-Heckmotor-Auto soll auf der Auto Expo in New Delhi vom 10. bis 17. Januar vorgestellt werden.
“Nach Westeuropa soll das Kleinfahrzeug nicht exportiert werden, vielmehr ist neben Indien eine Lieferung nach Malaysia, Latein-Amerika, Osteuropa und Afrika wahrscheinlich. Hauptgrund sind die strengen Sicherheits- und Abgasvorschriften.” (Quelle: auto-motor-sport.de)
Wobei “streng” hier sicherlich zu definieren wäre. Bei einem Verkaufspreis von 1.700 EUR mag man sich gar nicht vorstellen, wie hoch wie gering die finanziellen Investitionen (nach Abzug der kalkulierten Marge und der Produktions- und Vertriebskosten!) in Forschung und Entwicklung sein müssen. Man kann demnach nur hoffen, dass die Investitionen in passive Sicherheitsfeatures (von aktiven ganz zu schweigen) zumindest größer als ein einstelliger Euro-Betrag sind…
































Da kann ich dir nur zustimmen! Bei einem Preis von 1700 Euro für ein komplettes Auto, möchte ich nicht wissen wie die Sicherheitsausstattung aussieht. Günstig muss zwar nicht immer schlecht sein, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses Auto zu diesem Preis so sicher ist, um sich auf öffentliche Straßen zu wagen.
1700 EUR sind wirklich ein verdammt günstiger Preis. Ich dachte, dass Peugeot mit seinem Billig-Fahrzeug die unterste Grenze des machbaren ermöglicht hat. Weit gefehlt. Andererseits ist die Herstellung in Indien auch vergleisweise günstig. Trotz der Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen, werden die damaligen VW Käfer Sicherheitsmaßnahmen bestimmt übertroffen
. Für die asiatische Region wird es ein absolutes Volksauto sein.
In Indien und weiteren Schwellenländern (in denen er angeboten werden soll) könnte er durchaus ein Erfolg werden. Aber – den Tata genauer zu kennen – vermute ich, dass der VW Käfer (schon alleine aufgrund größerer Dimensionen) sicherer ist/war als Indiens neuer Shooting-Star…
Der Tata Nano macht vor, was der Smart vorgaukelte: Reduce it to the Max. Mal ehrlich: Brauchen wir den ganzen Ausstattungsmüll wirklich? Servo, elektr. Fensterheber, 8 Airbags?
Und was soll das Theater wegen der Sicherheit? Früher sind ganze Familien im Fiat 500 von Neapel nach Hamburg getuckert – mit der Nonna auf dem Dach. Die haben das in der Regel auch überlebt. Der Nano ist der ideale günstige Stadtflitzer. Einziger Kritikpunkt: 5 Liter Verbrauch auf 100 km sind zuviel. das ginge bestimmt mit 3.
“Brauchen wir den ganzen Ausstattungsmüll wirklich? Servo, elektr. Fensterheber, 8 Airbags?”
Im Prinzip natürlich nicht. Die Frage ist: wie definieren wir unsere Ansprüche an ein Billigauto/an den Tata Nano. Wenn wir den Nano als besseren Motorroller definieren: super! Ich möchte jedoch – auch im Stadtverkehr – keinen direkten Kontakt im Tata mit einer 2 Tonnen-Oberklasse-Limousine haben. Auch nicht mit einem 2,5 Tonnen SUV.
“Und was soll das Theater wegen der Sicherheit? Früher sind ganze Familien im Fiat 500 von Neapel nach Hamburg getuckert” – Gegenfrage: würdest du deine ganze Familie auf einer 1.500 km langen Reise im Tata mitnehmen?