Gumball 2007: Team Uno Gomes

In Kooperation mit GTspirit.com!

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Uno Gomes hat seinen Ferrari F430 gegen einen Speedart-Porsche 997 Turbo eingetauscht. Mit 580 PS und Tiger-Look sollte Uno so einer der schnelleren Teilnehmer sein…

Gumball 2007: Team Fuel Mansory Bentley Continental GT

In Kooperation mit GTspirit.com!

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Richie Warren und sein „Team Fuel“ sind dieses Jahr zum fünften Mal mit dabei und dürften somit getrost als Gumball-Veteranen gelten!

Ihr bisheriges „Waffenarsenal“ reicht vom BMW 850i (2001 und 2004) über einen Nissan 180 SX (2006) bis hin zum alten Dodge Challenger (2005). Dieses Jahr startet Richie mit seinem Co-Pilot Dan Joyce in einem von Mansory getunten Bentley Continental GT.

Branded Entertainment vs. Klassische Werbung

Gestern abend habe ich einen Fachbeitrag von Jean-Remy von Matt (Inhaber und Gründer der renommierten Werbeagentur Jung von Matt) zur Kommunikationspolitik im Automobilmarketing (im Buch „Markenmanagement in der Automobilindustrie„) gelesen.

Jean-Remy von Matt (*1) schildert darin eine interessante Theorie:

„Ich glaube an die Theorie des Siegerpodestes: Sie bezeichnet eine Tendenz, die man auch in der Marktforschung oft wiederfindet. Nämlich, dass nur die drei besten TV-Spots eines Werbeblocks, nur die drei besten Anzeigen einer Zeitschrift und nur die drei besten Plakate einer Autofahrt erinnert werden.
(…) Schon die Nummer vier gehört zum tragischen Club der Vergessenen.“

Hm. Ich kann mich ehrlich gesagt an keinen einzigen Werbespot von gestern erinnern. Ich persönlich zappe fast immer weg oder hole mir einen frischen Drink (oder bringe diesen wieder weg).

Die drei besten Anzeigen einer Zeitschrift…? Schwer, wenn direkt die ersten zwölf Seiten (noch vor dem Inhaltsverzeichnis) mit doppelseitigen Anzeigen vollgestopft sind. Die „Men´s Health“ ist zum Beispiel so ein Fall. Ansonsten überblättere ich 99 % der Anzeigen. Eventuell erinnere ich mich später an die beste. Aber auch nur vielleicht.

Und an die „drei besten Plakate einer Autofahrt“ erinnern? Sorry, aber beim Autofahren habe ich besseres zu tun, als mir die drei tollsten Plakate zu suchen. Wenn ich mal auf eines aufmerksam werde (vielleicht mal an der Ampel), dann ist das meistens nicht so spitze, dass ich es sofort abspeichere.

Dass potenzielle Kunden (gerne auch Konsumenten genannt) verstärkt allergisch auf herkömmliche Werbung reagieren, sollte sich eigentlich langsam herumgesprochen haben. Trotzdem wird noch nicht allzu sehr auf diese Entwicklung reagiert.

Zwei Automobilhersteller haben – im Gegensatz zur klassischen Brecheisen-Werbung – einen sehr viel feineren Weg gefunden, auf sich aufmerksam zu machen und ihre Marke „aufzuladen“ und zu emotionalisieren.

Entsprechend des „Marketeasing-Ansatzes“ von Werbe-Profi Bernd Röthlingshöfer haben VW und Opel zwei Kommunikationsmaßnahmen kreiert, die den Kunden die Freiheit lassen, „sich auf Ihre Werbung einzulassen oder nicht“. Nach Bernd Röthlingshöfer müssen diese so interessant, unterhaltend und anders sein, dass sie die Kunden anziehen, einbeziehen und zu Botschaftern des Unternehmens machen.

Während VW mit dem Schlämmerblog zwar sehr erfolgreich war, allerdings kaum wirkliche Markenerlebnisse vermittelte, geht Opel mit seinem OPC-Race Camp einen viel offensiveren Weg, der ganz nebenbei eine lange vernachlässigte, trotzdem traditionell vorhandene, Opel-Motorsport-Fan-Community auf einen Schlag reanimiert.

Die Idee, an einem ernstzunehmenden Rennfahrer-Casting teilzunehmen, fanden 18.500 Damen und Herren fast jeden Alters so interessant, dass sie sich anmeldeten. In einem Qualifikationsprozess von mehreren Runden (unter anderem im Opel-Testzentrum in Dudenhofen und auf der Nürburgring-Nordschleife) werden von Rennfahrer Manuel Reuter und seinem Team acht talentierte Piloten herausgefiltert, die – entsprechend vorbereitet – 2008 in zwei Werks-Opel Astra OPC das 24h-Rennen am Nürburgring bestreiten sollen.

Meiner Meinung trifft der Begriff „Branded Entertainment“, der in Martin Oettings Blog ConnectedMarketing gefallen ist, auf dieses ambitionierte Event viel eher zu, als auf VW´s – anfangs versteckte – Werbung mit dem Schlämmerblog. Denn hier ist die Marke Opel wirklich erleb-, und vor allem erfahrbar.

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Die Möglichkeit, Opels sportlichste Automodelle (Astra OPC und Renn-Corsa OPC) am Limit zu bewegen und die Chance, sogar eine Rennfahrerkarriere starten zu können, kam jedoch nicht nur bei Opel-Fans an. Sämtliche Auto-Foren berichten vom OPC Race Camp, sogar Fan-Foren zu anderen Fabrikaten zeigen sich durchaus erfreut. Bemerkenswert das Zitat eines BMW M5-Fahrers:

„Was man nicht alles macht, wenn man beim OPC Race Camp dabei sein möchte. Da merkt man halt, dass ich auch ein Stück Opel in meinen Erbanlagen habe.“

Auf diese Weise werden verschiedene Communities zu freiwilligen Botschaftern der Marke, wie beispielsweise von Werbeblogger Patrick Breitenbach auf dem Buenalog beschrieben.

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Jetzt liegt es an Opel, das OPC Race Camp weiter bekannt zu machen und die Erlebnisse der zunächst 500 Auserwählten für einen größeren Kreis erlebbar zu machen. Dazu dient zum einen Manuel Reuter´s Roadbook auf der OPC-Website und zum anderen das neue OPC-Blog, an dem meine Wenigkeit (im Rahmen meiner Diplomarbeit) auch beratend bis aktiv beteiligt ist. Ganz nebenbei 😉 gibt´s natürlich auch noch Berichterstattung in den klassischen Medien, wie zum Beispiel in der Autobild oder im Deutschen Sport Fernsehen (DSF).
(*1) Das ist übrigens auch der Mann, der Blogs, wie zum Beispiel dieses hier, seinerzeit als Klowände bezeichnet hat.

BMW geht in die Umwelt-Offensive

BMW rollt zur Auto Mobil International 2007 in Leipzig (14.04. bis 22.04.2007), neben dem neuen 1er und der neuen 5er-Reihe, vor allem mit „umweltfreundlichen Kampfansagen“ an. Im Einzelnen sind das:

– der BMW 118d (143 PS und 123 Gramm CO2/Kilometer),
– das neue 320d-Coupé (177 PS und 131 Gramm CO2/Kilometer)
– und der BMW Hydrogen 7er (laut BMW die weltweit erste mit Wasserstoff betriebene Luxuslimousine für den Alltagsverkehr mit 5 Gramm CO2/Kilometer).

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Schwarzenegger mag BMW: neben dem Hydrogen 7 auf der L.A. Auto Show

BMW präsentiert somit die ersten Ergebnisse der Entwicklungsstrategie „BMW EfficientDynamics“, die sukzessive bei allen weiteren neuen Modellen zum Tragen kommen soll. Zum einen sind das die zum Teil schon in Serie gefertigten neuen, effizienteren Motoren, weiterhin aber auch Erfolg versprechende Features wie der „Start-Stop-Funktion“, oder der Bremsenergie-Rückgewinnung.

Toyota ist also gewarnt!

Nachtrag “Opel OPC Race Camp”

Nachtrag zum Artikel „OPC Race Camp“: Opel sucht den Superstar!

Bei Autobild.de findet man nun die einzelnen Qualifizierungsstufen und Termine für das OPC-Race-Camp.

500 auserwählte Teilnehmer werden dann um einen Platz in einem der beiden Astra OPC Rennwagen für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2008 kämpfen.

In sieben Stufen werden die besten acht Fahrer auserwählt und auf das Rennen in der grünen Hölle vorbereitet. Die Herausforderungen reichen von Brems- und Handlingsübungen über theoretische Grundlagen wie zum Beispiel Flaggenkunde bis zu Einsätzen im Castrol Haugg Cup und bei zwei VLN-Langstreckenpokal-Rennen.

Hier geht´s zum Artikel von Autobild.

Bewerben kann man sich bis zum 15.März 2007, und zwar hier.

Gumball 3000: 2007 wieder in Deutschland

So, die Veranstalter der hauptsächlich illegalen Rallye „Gumball 3000“ ignorieren offensichtlich die schlechten Erfahrungen auf Deutschlands Autobahnen (zum Beispiel vom Cannonball Run 2005) und planen 2007 wieder zu einem Kurz-Trip vorbeizuschauen.

Los geht´s am 29. April in London Richtung Amsterdam. Noch in derselben Nacht werden die ersten Teilnehmer die deutschen Autobahnen unsicher machen, um später in Frankfurt die Autos in Flugzeuge (Destination Istanbul) zu verfrachten. Am 4. und 5. Mai verweilt das Feld in Berlin.

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Vielleicht befolgt die deutsche Polizei meinen Rat und setzt ihrerseits den Brabus CLS Rocket ein. 🙂

Man mag von dem Event halten was man will, aber soviele Exoten auf „einem Haufen“ wird man kaum woanders sehen. Und interessant ist auch immer wieder, wieviele Prominente (u.a. Adrien Brody, Daryl Hannah, Bam Margera, Tony Hawk) und vor allem was für Sponsoren mit dabei sind. In der Vergangenheit waren das so Schwergewichte wie T-Mobile, Intel oder EA Games!

Mal sehen, vielleicht bin ich mit meiner neuen Viper auch dabei…
😉

Links:
Gumball 3000
GTspirit.com


“OPC Race Camp”: Opel sucht den Superstar!

Endlich gibt´s mal ein cooles Gegenprogramm zur nervigen Superstar/Nachwuchsmodel/Tänzer/usw.-Sucherei.

Opel sucht Rennfahrer „talentierte Autofahrer, die sich der Herausforderung OPC Race Camp stellen“, für die erste Runde insgesamt 500. Die müssen dann im Rahmen eines Fahrtrainings mit einem Team um Manuel Reuter ihr Können beweisen. Die Besten qualifizieren sich für Level 2, gegen „Endgegner“ Grüne Hölle: Nürburgring Nordschleife.

Die schnellsten acht Fahrer sollen am Ende ihre internationale C-Lizenz erworben haben und 2008 beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Cockpit eines Renn-Astra OPC sitzen.

Ich meine: eine Spitzen-Idee und User Generated Content mal anders! 😉

Anmeldungen ab dem 01.02.2007, mehr Infos hier.

Und bitte möglichst viel TV-Coverage!

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Nachtrag, 01.02.2007:

Opel hat die Bewerbungsphase eröffnet.
Hier
gibt´s jetzt die Möglichkeit, sich zu bewerben!
Außerdem bietet die Site Impressionen vom 24h-Rennen 2003 (das Opel übrigens mit dem Astra V8 Coupé gewinnen konnte). Die Mannschaft des zweiten Werks-Opels lief damals nach ihrem Ausfall übrigens direkt an unserem „Zeltdorf“ vorbei. Das Angebot, ein paar Würstchen mit uns zu essen, lehnten die Jungs aber dankend ab…

Aber zurück zum OPC Race Camp: der Renn-Astra OPC (downloadbar als Wallpaper) sieht ja schon schön sehr verlockend aus…

Nachtrag, 07.02.2007:
Aus aktuellem Anlass: bitte direkt bei Opel bewerben: http://www2.opel.de/opcracecamp/


Volkswagen Touareg zieht Boeing 747

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Die Mannen von Volkswagen halten sich zurzeit scheinbar oft und gerne auf den Flughäfen dieser Welt auf.

Nachdem sie letztens u.a. Mr. Kotze vom Flughafen abholten, waren sie nun irgendwo in Großbritannien unterwegs, um mal eben eine Boeing 747 ein paar Meterchen zu ziehen.

So ein Vogel wiegt übrigens um die 155 Tonnen. Traktionsprobleme? Quatsch, alles ganz easy. Naja, so ganz dann doch nicht. Um den Jet überhaupt in Bewegung zu setzen und übers Rollfeld zu ziehen, war dann doch ein wenig höhere Physik und vor allem eine Zuladung von 4 Tonnen nötig…

Aber insgesamt hat VW es dann geschafft. Nach eigenen Angaben war es sogar enttäuschend, dass man für dieses Presse-Event nichts größeres bekommen konnte, denn der Touareg kann noch viiiiel schwerere Flieger ziehen, wie ich lesen konnte.

Super Sache: nachdem man bei Audi praktische Autos bekommt, die Ski-Chancen hochfahren können, bekommt man jetzt bei VW welche, die Jumbo-Jets ziehen können. Ab zum Händler!

Quellen: VW und
automotoportal.com (Klicken für ganzen Bericht, englisch!)