Mercedes-AMG C 63: Mit bis zu 510 PS durch die Kurven

Im Oktober kommt der überarbeitete Mercedes-AMG C 63 auf den Markt. Und auch wenn Achtzylinder so langsam am Aussterben sind, setzen die Tuner aus Affalterbach auch bei der neuen Version auf einen 4,0-Liter-V8, bei dem es mit bis zu 510 PS durch die Kurven der Alpen und des Schwarzwaldes gehen kann. Alles, was ihr zur Sportlimousine, zum Cabrio, zum T-Modell und zum Coupé wissen müsst, erfahrt ihr in unseren News.

Auch beim überarbeiteten Mercedes-AMG C63 setzt man weiterhin auf jede Menge Hubraum aus acht Zylindern. Aus dem V8-Biturbotriebwerk mit vier Litern Hubraum entspringen in der S-Version bis zu 510 PS und 700 Nm. Der normale AMG-Pilot muss sich mit 476 PS und maximal 650 Nm zufriedengeben. Das reicht dann schon, um in 4,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h zu sprinten. Die S-Variante ist da noch ein Zehntel schneller. Beim Normalo-C 63 ist bei 250 km/h Schluss mit lustig, denn dann wird elektronisch abgeriegelt. In der Limousine und Coupé in der Sportversion geht es dann aber bis auf 290 km/h, beim T-Modell und beim Cabriolet in der Sportausführung sind immerhin 280 km/h drin. Für die Übertragung der Power ist eine erstmals eingesetzte Neungang-Automatik AMG Speedshift MCT 9G zuständig.

Der neue Mercedes-AMG C 63 / Bilster Berg 2018

Über eine neu abgestimmte Traktionskontrolle wird dafür gesorgt, dass die Kraft gezielt und mit maximaler Wirkung an die Hinterachse geleitet werden kann. Der Schlupf an den Hinterrädern kann mittels Drehregler am Lenkrad in neun Stufen eingestellt werden. Doch dafür muss erst das ESP über einen Tastschalter auf der Mittelkonsole deaktiviert werden. Die frei wählbaren Fahrprogramme – Comfort, Sport, Sport +, Individual und Race – sorgen für noch individuellere Abstimmungsmöglichkeiten.

Der neue Mercedes-AMG C 63 / Bilster Berg 2018

Im sportlich-edel ausgestatteten Innenraum gibt es zahlreiche Zierelemente in Klavierlack und Aluapplikationen, die optional erhältlichen Performance-Sitze mit stärker ausgeprägten Seitenwangen und mit integrierten Kopfstützen sowie ein unten abgeflachtes Multifunktionslenkrad. Zudem findet sich hier ein Siebenzoll-Display, das generell auf den Fahrer ausgerichtet ist. Auf Wunsch kann diese Anzeige dann auch durch ein volldigitales Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 12,3 Zoll ergänzt werden. Die Preise für die ab Oktober 2018 erhältliche Sportlimousine sind bislang leider noch nicht bekannt.

Bilder: © DAIMLER AG

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