Toyota Aygo: Der Kleine mit dem X-Factor

toyota_aygo_2014_01 Im Sommer tritt der neue Toyota Aygo gegen seine Konkurrenten Peugeot 108 und Citroen C1 an. Die werden dem neuen, kleinen Japaner sicher kein X vor einem U vormachen können, denn mit neuem Design bricht der Kleine mit dem X-Factor ganz und gar aus dem Kleinstwagen-Einheitsbrei heraus. In den Entwicklungsabteilungen hat man vor allem auf eine große Portion Flair und ein individuelles Farbkonzept gesetzt. Über all den Verbesserungen beim Design hat man aber leider vergessen, den Motor zu überarbeiten. Unter der Haube arbeitet immer noch der 69 PS-Dreizylinder. Alle Details gibt es hier.

Mit dem großen X vorne an der Front reißt der neue Toyota Aygo sein Maul ziemlich weit auf. Sieht aus, als platzt der Kleine mit dem X-Factor gleich vor Selbstbewusstsein. Mit dem vor kurzem in Genf präsentierten Wagen wollen die Japaner vor allem die jüngere Käuferschicht ansprechen. Mit jeder Menge individueller Gestaltungsmöglichkeiten, zahlreiche Karosserie-Elemente können ganz leicht ausgetauscht werden, und einem Preis von unter 10.000 Euro soll die junge Generation für den kleinen Japaner begeistert werden. Dazu sagte Chief Engineer David Terai laut n-tv.de: „So, wie man heute sein Mobiltelefon mit immer neuen Hüllen individualisiert, hat man dann auch einen einzigartigen Aygo.“

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Aber nicht nur außen taucht das X auf. Auch im Inneren greifen es die Entwickler zum Beispiel mit dem neuen Infotainment-System „X-Touch“, das den Megatrend zur Connectivity aufnimmt, wieder auf. Das Smartphone kann mit dem Auto gekoppelt werden und bringt die Online-Navigation auf den Touchscreen, holt das Internetradio ins Auto und pflegt die Kontakte bei Twitter oder Facebook. Ziemlich einzigartig in der Kleinstwagen-Klasse: Die Rückfahrkamera. Wobei man sich bei dem nicht einmal 3,50 m kurzen Fahrzeug schon mal über den Sinn oder eher Unsinn eines solchen Features Gedanken machen sollte. Auch nicht wirklich groß, aber auch nicht unbedingt anders zu erwarten: die jetzt 168 Liter Kofferraumvolumen reichen wohl kaum für den großen Wochenendeinkauf, geschweige denn für den Besuch im Getränkemarkt. Aber wer erwartet das auch schon bei diesem kleinen Japaner?

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Was man allerdings hätte erwarten können ist, dass Toyota endlich mal dem Motor ein Upgrade verpasst. Den kennt man schon aus dem Vorgängerfahrzeug, auch wenn er jetzt etwas höher verdichtet und ein paar Gramm weniger CO2 rausbläst. Aber der Dreizylinder mit seinen 69 PS dürfte etwa so spritzig sein wie eine ausgetrocknete Zitrone. Nur 95 Nm maximales Drehmoment dürften den Wagen wohl recht lustlos gen Tempo 100 ziehen lassen. Diese Marke ist dann auch endlich erst nach 14,2 s geknackt und schon bei 160 km/h ist Schluss. Aber das dürfte bei so einem Kleinstwagen ja auch gar nicht so schlimm sein. Im Juli wird der neue Aygo dann zu kaum veränderten Preisen von um die 10.000 Euro zu den Händlern rollen.

Bilder: © Toyota

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