Vorstellung: Kia K9

Kannte man Kia bislang als Automarke für die unteren und mittleren Klassen, so wagen die Koreaner nun mit dem K9 einen Angriff auf die Oberklasse. Schon allein die Länge des Wagens von über 5 Metern zielt eindeutig auf Kunden mit hohen Ansprüchen ab. Wann es allerdings zur Markteinführung in Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Die Markteinführung im Heimatland ist noch für die erste Jahreshälfte in 2012 geplant. Mit dem K9 will Kia den enormen Bedarf an großen Luxus-Limousinen in Asien befriedigen.Das Antriebskonzept des Wagens beruht, eine Neuheit beim koreanischen Hersteller, auf einem Heckantrieb. Dieser wurde aus dem Genesis des Mutterkonzerns Hyundia übernommen. Über die möglichen Motorisierungen kann bislang aber nur spekuliert werden. Denkbar sind aber auch hier die im Genesis verbauten 3,8-Liter-V6 und 4,8-Liter-V8. Aber auch der schon bei der Studie Kia GT vorgestellte 3,3-Liter-V6 stünde der Schräghecklimousine sicher gut zu Gesicht.

Entworfen wurde das gute Stück von Ex-VW-Designer Peter Schreyer. Dieser setzt hier eindeutig auf europäische Designlinien, wie erste Fotos des Autos erkennen lassen. Eine sportlich, elegante Linienführung verleiht dem Wagen einen Ausdruck von Dynamik und gleichzeitiger Erhabenheit. Der markante, riesige Kühlergrill scheint allerdings ohne Zweifel von einer bekannten bayrischen Automarke abgeschaut worden zu sein. Und auch die Züge der Scheinwerfer lassen eine gewisse Affinität zu deutschen Produkten erkennen.

Bilder: © Kia

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