[inspic=142,left,,thumb]Bereits im Dezember 2008 hatten wir über einen möglichen Öko-Ferrari berichtet. Nun hat “Mr. Ferrari himself”, Luca di Montezemolo, bestätigt: ab 2015 will Ferrari einen “Öko-Sportwagen” – möglich wäre ein Hybrid- oder Elektroantrieb – auf den Markt bringen. Außerdem könnte das Modell mit dem aus der Formel 1 bekannten Energierückgewinnungssystem KERS ausgestattet sein.
Montezemolo verriet gegenüber der “Welt am Sonntag”, dass er kein Akzeptanzproblem altgedienter Ferrari-Kunden sähe. Wichtig sei, dass der Wagen “substanziell ein Ferrari” bleibt.










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Sehr löblich! Aber warum werden 7 Jahre gebraucht, um einen Wagen mit Hybrid-Technologie auszustatten? Das ist für mich auch bei den anderen Autoherstellern nicht ganz nachvollziehbar. Jetzt werden saubere Antriebe benötigt und bis frühestens 2012 kann man dies erst realisieren?
Nun ja. Es gab ja den ein oder anderen Vorstoß der (deutschen) Hersteller in Richtung zunehmender Umweltfreundlichkeit. Jedoch waren diese meist nicht von Erfolg gekrönt – insofern als dass sie sich nicht im Markt durchsetzen konnten. Der Audi A2 ist so ein Beispiel. Da Forschung & Entwicklung – gerade auf dem Gebiet alternativer Antriebe zum Beispiel – ziemlich teuer ist, Unternehmen im Prinzip immer auf der Suche nach Kosteneinsparung sind und tendenziell immer versuchen, Ihre Umsatzrendite auf einen bestimmten Wert zu bringen, hat man diese Strategie zum größten Teil sehr schnell wieder verlassen.
Ein Erklärungsansatz für fehlende Aktivitäten auf dem “green car”-Sektor könnte der sein, dass sich Vorstöße in diesen Bereich erst dann auf dem Markt auszahlen, wenn ein ganzheitlicher – also vom Gros der Industrie getragener – kommunikativer Ansatz erfolgt. D.h. dass ein Umdenken der Käuferschaft durch entsprechende Marketing- und Werbekampagnen möglichst der gesamten Industrie durchaus gezielt ausgelöst wird. In der Vergangenheit hat es immer wieder einzelne Versuche gegeben, die alle mehr oder weniger gescheitert sind. Mittlerweile jedoch sind die Hersteller gezwungen, verstärkt auf das Verkaufsargument “Umweltfreundlichkeit” zu setzen. Die groß angelegte Berichterstattung/Hetze in den Medien hat sicherlich auch zu einem zunehmenden und andauernden Umdenken in der Gesellschaft gesorgt.