Très chic: Der neue Citroën C3 im Test

Mut zum anders sein! Wenn es mit diesem kleinen Franzosen auf die Straße geht, dann geht es bunt, individuell und modisch zu. Keinesfalls leugnen lässt sich, dass ihn der Stachel seines größeren Bruders C4 Cactus gestochen hat. Was sonst noch in dem kugeligen Stadtflitzer steckt, haben wir bei unserem ersten Rendezvous mit dem neuen Citroën C3 rausgefunden.

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Die dritte Generation des Citroën C3 möchte eines auf keinen Fall: Erwachsen wirken. Wo Polo, Fiesta & Co. mit ihren neuen Modellen immer mehr wachsen und sich an größeren Modellen wie den Golf bzw. Focus orientieren, gehen die Franzosen im Kleinwagensegment einen ganz anderen Weg. Förmlich und zurückhaltend sein – das können die besser. Der neue C3 wagt sich modern und selbstbewusst ins Großstadtgetümmel. Sein außergewöhnliches Design hat ihm übrigens den diesjährigen Red Dot Award eingebracht.

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Airbumps  – Gut gerüstet für den Stadtverkehr

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Früher zierten sie die Autos: Gummizierleisten. Nicht schön aber dafür praktisch. Sie boten Schutz gegen Beulen und Schrammen. Heutzutage muss alles glänzen. Lackierte Flächen, die vor allem gut aussehen sollen aber leider auch die Karosse nach einer Feindberührung unbeschadet davon kommen lassen. Die französische Lösung gegen Stöße und Kratzer trägt einen englischen Namen: Airbumps. Seit 2014 trägt der Citroën C4 Cactus die Luftkissenträger an Front, Heck und den Seiten und nun auch der neue C3. Gar nicht mal so verkehrt für ein Stadtauto.

Optisch ist diese „Schutzeinrichtung“ für den Großstadtdschungel jedenfalls perfekt in Szene gesetzt. Billig wirkt es jedenfalls nicht. Auch der Rest macht sich gut. Auffällig sind die vielen in das Design integrierte abgerundete Rechtecke, die sich auch im inneren wiederfinden. Verschiedene Anbauteile, wie die Außenspiegel und das Dach, sind farblich abgesetzt. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Insgesamt stehen 36 Farbkombinationen zur Wahl.

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Innenraum:  modisch und individuell

Bunt und vor allem modern geht es auch im Innenraum zu. Neben dem Serien-Dress gibt es drei Design-Stile aus den man wählen kann. Besonders ausgefallene Details, wie die Türgriffschlaufen  machen diesen Kleinwagen einzigartig. Wie auch außen, stechen farbliche Akzentteile optisch heraus. Für ein modernes Ambiente sorgen zudem ausgewählte Stoffe. Alles wirkt hell und freundlich. Auch die Verarbeitungsqualität macht einen guten Eindruck. Die Sitze bieten einen guten Sitzkomfort und ordentlichen Seitenhalt. Auch in der zweiten Reihe lässt es sich gut sitzen. Die äußeren beiden Sitzplätze verfügen zudem über ein ISOFIX-System zur Befestigung von Kindersitzen.  Der Kofferraum zählt mit seinen 300 Litern zu den größeren in seiner Klasse. Bei sperrigem Gut lässt sich die Rückbank im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappen.

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Infotainment

Das TomTom-basierende Navigationssystem greift auf Echtzeitdaten zu und bezieht so das aktuelle Verkehrsaufkommen in die Routenführung ein. Die Bedienung ist einfach – entweder über das 7 Zoll große Touch-Display oder mit Sprachbefehle. Smartphone-Funktionen können mit über Mirror Screen auf das 7 Zoll große Touchdisplay gebracht werden. Das Infotainment-System im neuen Citroën C3  ist mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel. Nicht wirklich praktisch ist die Temperatur- und Klimaanlagensteuerung, die auch über das Touchscreen läuft. Hierfür gibt es keine seperaten Tasten.

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Connected Cam

Ein etwas außergewöhnliches Extra gibt es mit der Connected Cam. Über eine am Rückspiegel angebrachte Digitalkamera, die nach vorne ausgerichtet ist, lassen sich von unterwegs Fotos von unterwegs in sozialen Netzwerken posten. Neben dieser spielerischen Funktion gibt es auch einen praktischen Nutzen: Bei einem Unfall speichert die Kamera die letzten 30 Sekunden vor dem Zusammenstoß auf und kann so bei der Aufklärung helfen.

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Assistenzsysteme und Sicherheit

Kleine Helferlein sind in unseren Autos kaum mehr weg zu denken. Und auch in den kleineren Klassen hält die Technik Einzug. Besonders vorbildlich ist, dass Citroën den neuen C3 bereits in der Basiskonfiguration mit einem Spurhalteassistenten (AFIL) ausstattet ist. Ab einer Geschwindigkeit von über 60 km/h wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt, wenn beim Spurwechsel kein Blinker betätigt wird. Auch ein Berganfahrassistent, eine Verkehrszeichenerkennung sowie ein Tempomat gehören zur Serienausstattung und sind gerade in der Stadt ein praktisches Feature. Beim punktgenauem parken hilft eine Rückfahrkamera. Die Führungslinien im Bild passen sich dem Lenkwinkeleinschlag an und erleichtern das rangieren.

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Wendig und direkt

Erfreulich ist, dass die Servolenkung sehr direkt ausgelegt ist. Zackig leicht lässt sich der kleine Franzose so durch die Stadt zirkeln. Vor Kopfsteinpflastern oder schlechten Fahrbahnoberflächen kommt das Fahrwerk gekonnt zurecht und federt Stöße gut weg.

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Antrieb

Für den Citroën C3 sind insgesamt fünf Motoren verfügbar. Die drei Benziner leisten 50 kW (68 PS), 60 kW (82 PS) und 81 kW (110 PS). Letzterer ist auch mit einem Automatikgetriebe verfügbar. Bei den Dieseln gibt es eine besonders effiziente Version mit 55 kW (75 PS), die mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,2 Litern auf 100 Kilometern (nach NEFZ) auskommen soll. Der stärkere Diesel leistet 73 kW (99 PS).

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Preise

Die Preise für den neuen Citroën C3 beginnen ab 11.990 Euro. Man hat die Wahl zwischen den drei Ausstattungsvarianten. Zur Basisausstattung LIVE gehören bereits eine Verkehrszeichenerkennung, elektrische Fensterheber sowie ein Tempomat. Ein Radio mit Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss ist erst ab der mittleren Ausstattungsversion FEEL dabei. Die typischen Airbups gehören erst in der höchsten Version SHINE zur Serienausstattung.

Fazit

Für diesen Kleinwagen hat sich Citroën an den richtigen Stellen inspirieren lassen. Wo der Vorgänger noch eher zu den grauen Mäuschen zählte, tritt der neue C3 modern und selbstbewusst auf. Neben individueller Optik bietet der neue C3 auch praktische Extras und nützliche Technik.

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