BMW kündigt Doppelkupplungsgetriebe für M3 Modelle an

[inspic=47,left,,thumb] BMW kündigt ein neues Getriebe für die M3 Modelle an. Ein Doppelkupplungsgetriebe das Vortrieb ohne Zugkraftunterbrechung verspricht, wie man es bereits von Audi und VW kennt, für nur 3800 Euro. Vorgestellt wird es auf dem Auto-Salon in Genf. Eine Verbesserung der Beschleunigung auf 100km/h um 0,2 Sekunden als mit der herkömmlichen 6-Gang Handschaltung auf 4,6 Sekunden (M3 Coupé) soll es bewirken. Das Doppelkupplungsgetriebe mit Drivelogic bietet dem Fahrer 11 unterschiedliche Fahrmodi an, fünf für den Brötchenholbetrieb, sechs für den Sportmodus. Sogar den Verbrauch kann man durch eine andere Gesamtspreizung der 7 Gänge und einem anderen Hinterachsdifferential senken. Innerstädtisch werden dann nur noch 17,3 Liter statt 18,7 Liter verbraucht. Schaltwippen, Schaltlampen, Berganfahrhilfe und die Fähigkeit die Absichten des Fahrers zu erkennen, all das gehört zum neuen Getriebe. Dazu noch eine Ampelstartanfahrhilfe (Launch-Control), bei Bedarf automatisches Zwischengas beim Runterschalten, einen klassischen Automatikmodus, Niedrigschwindigkeitunterstützung und einen automatischen Parkmodus.

Mit dem DriveLogic Doppelkupplungsgetriebe wird dann das neue M3 Cabrio knapp 78.000 Euro kosten. Aber dafür bekommt man auch den intelligenten Leichtbau in Form von 1905kg (nach EU).

Kommentare

  1. Viktor meint:

    Die Art und Weise wie du diesen Bericht geschrieben hast, ist einfach unglaublich schlecht.
    Was versuchst Du mit deinem Beitrag zu bewirken? Dass sich die Leute gegen den M3 stellen oder ihn in den Himmel loben? Immer diese versteckten sarkastischen persönlichen Ansichten. Bleib auf dem Boden und vor allem bei der Wahrheit und wenn du schon was über BMW schreiben willst, dann liste doch bitte alle Daten und Fakten auf und nicht nur die Werte, die einen zum Grübeln bringen und Leute schockieren. Das, was du hier machst, ist Manipulation! Einfach traurig.

    Die Werte sprechen für sich und der Preis ist in Ordnung im Vergleich zu anderen Modellen der Hersteller. Wieso erwähnst du eigentlich nicht den Verbrauch außerorts und den Mix zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn? Betrachte das gesamte Fahrzeug, die Karosserie, den Motor und die Technik (Ausstattung und sinnvolle Funktionen, die einem das Fahren erleichtern), die in diesem Auto steckt. Wen juckt das Gewicht, solange Verbrauch, Sicherheit und der Rest stimmt? Ok, sparen wir an Gewicht, erleichtern wir das Auto dir zuliebe und verlieren dadurch Punkte an Sicherheit. Der Verbrauch für das Gewicht ist angesichts der Leistung sauber gelungen und sag mir ein Modell, dass zur Zeit bei gleicher Leistung weniger Benzin braucht als allgemein ein BMW?
    Ein sehr tolles Auto, dass den Respekt der Menschheit verdient!

    Gruß

  2. Robert Happek meint:

    Hallo Viktor,

    ich habe die Pressemitteilung über das neue DKG so zusammengefasst, dass aus meiner persönlichen Sicht alle relevanten Punkte erwähnt worden sind. Man könnte mich auch dafür kritisieren, dass ich nur den Pressetext nachplappere. Falls diese Aufbereitung der Daten und Fakten die Leute dennoch zum Grübeln bringt, empfinde ich das sogar als Kompliment.

    Die Werte, die Du vermisst reiche ich natürlich nach. Verbauch für das neue M3 Cabrio (ohne/mit DKG) außerstädtisch 9,6 Liter / 9,4 Liter ; insgesamt 12,9 Liter / 12,3 Liter ; C02 309 g/km / 293 g/km nach EU Zyklus, Einstufung EU4 (Herstellerangaben).
    Damit ist nicht nur der Durchschnittsverbrauch niedriger als beim Mercedes CLK Cabrio 63 AMG (14,4 Liter mit großem V8 Motor) und Audi RS4 Cabrio (13,9 Liter mit Allradantrieb), sondern es ist auch das günstigste Fahrzeug von den dreien.

    Welchen Verbrauch man in der Realität mit den Autos erzielt ist eine ganz andere Sache.

    Über meine Spitzen in den Beiträgen mag ich mich nicht streiten, die sind definitv vorhanden und auch definitiv subjektiv. Wir können uns ja noch über den intelligenten Leichtbau von BMW freuen, was würde so ein Kübel sonst wohl wiegen?

    Gewicht ist aber leider immer der Schlüssel für hohe Fahragilität. Ausstattungswahnsinn, elektronische Fahrspassmanipulationssysteme (die einem das Fahren erleichtern) und auch Sicherheitstechnik führen zu Kampfgewichten, die wiederum mit mehr Leistung kompensiert werden müssen.

    In den einschlägigen Zeitschriften kann man dann lesen: “Erstaunlich, wie sich das Fahrzeug trotz des hohen Gewichts handlen lässt.”

    Wechselt man aber von so einem Schlachtschiff dann direkt in z.B. eine Lotus Elise, denkt man, dass man von einem Omnibus in ein Gokart einsteigt.

    Unter den Blinden ist der Einäugige König, das mag sein. Doch das reicht mir nicht, wenn man weiss, daß man theoretisch auch mit zwei Augen sehen könnte.

    Alle anderen können sich von mir aus über eine Launchcontrol in einem Cabrio, für das man fast einen LKW Führerschein benötigt, begeistern.

    Grüße

    Robert

  3. Viktor meint:

    Jaaaaa, so hab ich das gerne!
    Wenn du mich sehen könntest, würdest du ein zufrieden schmunzelndes Lächeln wahrnehmen und das will was heißen…
    Die Art wie du auf meinen Kommentar geantwortet hast, war mehr als zufriedenstellend, um es nicht zu übertreiben nahezu meisterhaft. Ich mag die Art und Weise, wie du argumentieren kannst! Weiter so! Großes Lob und vielen Dank, die Werte habe ich nämlich im Netz vergebens gesucht.
    Da spricht doch ein Profi und kein halb-blinder.

    Gruß

  4. Robert Happek meint:

    Es freut mich, dass ich Dir mit den Daten weiterhelfen konnte, das ist ja gerade noch einmal gut gegangen. Vielleicht noch eine Info: Bei einem Tankvolumen von 63 Litern sollte man bei zügiger Fahrweise sich schon vorher nach Öffnungszeiten und Lage der Tankstellen erkundigen. Sonst heisst es dann auf dem Bericht vom Abschleppdienst: Fehlfunktion Kraftstoffeinspritzsystem.

  5. Viktor meint:

    Als ich den Spass mit den 63 Litern gesehen habe auf einer Infoseite dachte ich auch, interessant.
    Sprit ist doch nur unnötiges Gewicht oder?
    Ich frage mich manchmal nur, wo das ganze Gewicht herkommt. Dass eine “unnötig” gute Ausstattung so viel Gewicht mit sich schleppt, traurig… Vor 10 Jahren haben 7er teilweise nicht so viel gewogen wie das heutige M3 Cabrio.

    Ich erinnere mich an Aussagen (GOLF II Zeit), als Leute behaupteten, Autos in 10 Jahren würden weniger wiegen. Und heute fährt der Golf mit dem doppelten Gewicht rum. Was soll’ s.

    Gruß

  6. Moritz Nolte meint:

    Hallo Viktor,

    Rob hat zum Teil (oder eher ausschließlich!) sehr – sagen wir – “konsequente” Ansichten bzw. Anforderungen an ein Automobil. Die Diskussionen zum Thema “Automobil” mit Rob sind mittlerweile legendär. Also: weitermachen! ;-)

    Bestes,
    Moritz

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